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Nebelwald im Morgenlicht

Kakemono, Unikat, 170 x 50 cm
Artikelnummer: 5490

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine stille, fast schwebende Atmosphäre durchzieht dieses in gedämpften Sepia- und Ockertönen gehaltene Rollbild. Zwischen aufsteigenden Nebelschwaden zeichnen sich die Wipfel hoher Nadelbäume ab, mal kräftig dunkel, mal fast aufgelöst im Dunst dahinter, sodass der Wald in mehreren Tiefenebenen zu atmen scheint.

Ein einzelner kleiner Vogel fliegt durch die Lichtung zwischen den Baumkronen und bringt in die stille, vom Nebel gedämpfte Szenerie einen Moment leiser Bewegung. Die Komposition folgt der klassischen Tuschemalerei-Tradition, in der Leerraum und Andeutung ebenso viel erzählen wie die gemalte Form selbst.

Das auf Washi-Papier gemalte Bild datiert in die Meiji-Zeit und ist mit Rollstäben aus Holz versehen. Die honigfarbene Alterspatina des Papiers verstärkt den Eindruck von Herbstlicht und macht dieses Kakemono zu einem stimmungsvollen Zeugnis japanischer Landschaftsmalerei jener Epoche.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.