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Ohne Gedanken zum großen Weg – Zen-Kalligrafie, gold gefasst

Kakemono, Unikat, mit Box, 173 x 37 cm
Artikelnummer: 6371
  • Höhe 173 cm
  • Breite 37 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

720,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Kräftige, schwungvolle Pinselstriche formen die fünf großen Zeichen „Ohne Gedanken zum großen Weg“, die sich dynamisch über das helle Papier ziehen und eine spürbare Energie ausstrahlen. Der rote Stempel oben rechts setzt einen warmen Akzent, während der leere Raum ringsum die Botschaft noch stärker wirken lässt – eine zeitlose Zen-Weisheit, die an die Kraft der inneren Klarheit erinnert und den Betrachter zu Ruhe und Achtsamkeit einlädt.

Das Kakemono trägt die Signatur und den Stempel von Kobayashi Taigen, einem angesehenen Zen-Mönch und Kalligrafen, der als Abt des Obai-in im Daitoku-ji-Tempel in Kyoto wirkt. Die traditionelle Zen-Kalligrafie zeichnet sich durch eine offene, ausdrucksstarke Pinselführung, die tiefe geistige Einsichten auf einfache und kraftvolle Weise vermittelt. Kobayashi Taigen ist bekannt für seine Werke, die in Teezeremonien und Meditationsräumen geschätzt werden.

Auf Papier geschrieben, entfaltet die Kalligrafie eine intensive Schwärze der Tusche, die von feinen Verläufen und dynamischen Strichen lebt. Traditionelle Jikusaki aus Holz rahmen das Werk edel ein, und es wird mit einer signierten Holzbox geliefert. Dieses handgemalte Unikat bringt die meditative Klarheit der Zen-Tradition in jeden Raum und spricht besonders Liebhaber japanischer Kalligrafie an, die Wert auf spirituelle Tiefe und künstlerische Kraft legen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kobayashi Taigen
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Heisei (1989–2019), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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