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Ohne Gedanken zum großen Weg – Zen-Kalligrafie, oliv gefasst

Kakemono, Unikat, mit Box, 176 x 36 cm
Artikelnummer: 6450
  • Höhe 176 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:

690,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Die fünf mächtigen Zeichen „Mu-shin ki dai-dō“ (Ohne Gedanken zum großen Weg) ziehen sich in energiegeladenen, fließenden Strichen über das helle Papier und strahlen eine tiefe, unmittelbare Präsenz aus. Der dicke, dynamische Pinselstrich lässt Spuren von Tusche und Bewegung sichtbar werden, während der großzügige Leerraum die Worte atmen lässt und ihre Botschaft verstärkt. Diese Kalligrafie verkörpert eine zentrale Zen-Weisheit: den Zustand des „mu-shin“, in dem der Geist frei von Ablenkungen ist und der natürliche, große Weg sich entfalten kann.

Das Werk trägt die Signatur und den Stempel von Kobayashi Taigen, einem zeitgenössischen Zen-Meister und Kalligrafen, der als Abt des Obai-in im Daitoku-ji-Tempel in Kyoto wirkt. In der Heisei-Zeit und darüber hinaus pflegt er die Tradition der Zen-Kalligrafie mit einer direkten, kraftvollen Ausdrucksweise, die oft in Meditationsräumen, Teezeremonien und bei spirituellen Anlässen verwendet wird. Seine Werke verbinden technische Meisterschaft mit geistiger Tiefe und laden den Betrachter zur eigenen inneren Stille ein.

Auf Papier geschrieben, zeigt die Kalligrafie eine intensive Schwärze der Tusche mit feinen Verläufen und spontanen Akzenten, die die Lebendigkeit des Moments einfangen. Die Jikusaki aus Holz rahmen das Stück traditionell und warm ein, und es wird mit einer signierten Holzbox präsentiert. Dieses handgeschriebene Unikat bringt die klare, meditative Kraft der Zen-Tradition in jeden Raum und eignet sich besonders für Menschen, die japanische Kalligrafie als Quelle von Achtsamkeit und Inspiration schätzen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Werk wird mit einer Holzbox geliefert.
Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Kobayashi Taigen
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Heisei (1989–2019), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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