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Papagei

Kakemono, Unikat, mit Box, 184 x 61 cm
Artikelnummer: 5806

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kaura Moriyama
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem moosbewachsenen Felsen sitzt ein rotgefiederter Papagei, umrahmt von zartrosa blühenden Zweigen - ein Motiv voller Farbe und dekorativer Wirkung, wie es in der japanischen Vogelmalerei des 20. Jahrhunderts geschätzt wurde. Die Komposition verbindet naturalistische Details im Gefieder mit einer fast abstrakten, lavierten Wiedergabe des Gesteins.

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Kaura Moriyama und wird inklusive der signierten Holzbox geliefert, die als Echtheitsnachweis dient. Zu beachten ist, dass die Einfassung im oberen Bereich einen Riss aufweist; die Aufhängung und Präsentation des Kakemono sind davon jedoch nicht beeinträchtigt, sodass sich das Werk weiterhin problemlos zeigen lässt.

Gemalt auf Seide und mit einem Griffstab aus Knochen ausgestattet, gehört dieses Kakemono zu den Stücken, deren Reiz gerade im Zusammenspiel aus Farbfreude und der Patina einer bewegten Geschichte liegt. Ein lebendiges Motiv für Liebhaber traditioneller japanischer Rollbildkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.