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Pfingstrose am Felsen

Kakemono, Unikat, 176 x 50 cm
Artikelnummer: 4342

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 176 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine warme, in sich ruhende Stimmung geht von diesem Rollbild aus, auf dem sich eine einzelne Pfingstrose in kräftigem Rosa vor einem dunkel getuschten Felsen entfaltet. Ein zarter Knospenzweig strebt darüber empor, während sattgrüne Blätter die Komposition erden und dem Motiv seine natürliche Balance verleihen.

Die Pfingstrose gilt in der japanischen wie auch der chinesischen Bildtradition als Königin der Blumen und steht sinnbildlich für Wohlstand, Ehre und Schönheit. Der Künstler setzte sie bewusst neben den kantigen, in dunkler Tusche gehaltenen Felsen, um die Zartheit der Blüte im Kontrast zur Beständigkeit des Steins hervorzuheben – ein beliebtes Motiv der Meiji-Zeit, aus der auch dieses Werk stammt.

Gemalt auf Papier und montiert mit einer Fassung aus Holz, besticht das Bild durch seine reduzierte, aber wirkungsvolle Farbgebung. Es eignet sich hervorragend als stilvoller Blickfang in Wohn- oder Arbeitsräumen und vermittelt die ruhige Eleganz, die traditionelle japanische Rollbilder seit Jahrhunderten auszeichnet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.