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Pfingstrose und Frühlingsblumen

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 58 cm
Artikelnummer: 5334

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine üppig blühende Pfingstrose in zartem Rosa und Weiß bildet das Zentrum dieser reich bebilderten Komposition, umgeben von blühenden Pflaumenzweigen, roten Beeren, weißen Astern und blauen Glockenblumen. Die Vielzahl an Blütenformen und -farben erzeugt ein lebendiges, fast überschwängliches Bild des Frühlings, das die traditionelle japanische Freude an der Darstellung mehrerer Jahreszeitenmotive in einem Werk widerspiegelt.

Die Pfingstrose gilt in Japan traditionell als Symbol für Wohlstand, Ehre und Schönheit und wurde daher gerne in repräsentativen Räumen aufgehängt. Die feine, mit sicherer Hand ausgeführte Pinselarbeit zeigt jedes Blütenblatt einzeln und verleiht der Blüte eine fast plastische Wirkung.

Das Motiv ist auf Seide gemalt, der Jikusaki besteht aus Holz, entstanden in der Shôwa-Zeit. Dieses Kakemono kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako), was die Wertigkeit des Stücks unterstreicht und es zu einer schönen Bereicherung für Liebhaber floraler Motive macht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.