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Pfingstrose und Pflaumenblüte

Kakemono, Unikat, 185 x 60 cm
Artikelnummer: 3758

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine große, sich öffnende Pfingstrose in zartem Rosa bildet das Zentrum dieser lebendigen Blumenkomposition, umgeben von saftig grünem Blattwerk, das mit feinen, dunklen Konturlinien plastisch herausgearbeitet ist. Von oben senkt sich ein knorriger Pflaumenzweig mit weißen Blüten und leuchtend roten Beeren ins Bild, während am unteren Rand schmale Grasblätter mit kleinen blauen und weißen Blüten die Szene abschließen.

Die Farbgebung ist bewusst kräftig und dennoch harmonisch abgestimmt: Warmes Rosa, sattes Grün und einzelne rote Akzente stehen im Wechselspiel vor einem sanft gelblichen Untergrund. Diese Fülle unterschiedlicher Blüten zu verschiedenen Jahreszeiten in einer Komposition zu vereinen, verlangt vom Maler ein sicheres Gespür für Bildaufbau und Farbharmonie, das hier mit spürbarer Leichtigkeit gelungen ist.

Signatur und rotes Siegel unten rechts bestätigen die Urheberschaft dieser Malerei auf Papier, die von einer dunklen, fein gemusterten Bordüre mit Schuppenmotiv sowie einer beigefarbenen Außenseide eingefasst ist. Das Werk stammt aus der Shôwa-Zeit und eignet sich durch seine freundliche, blühende Farbigkeit besonders gut, um Helligkeit und Lebendigkeit in einen Wohnraum zu bringen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.