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Pfingstrosen in Tuschemalerei

Kakemono, Unikat, 120 x 50 cm
Artikelnummer: 3981

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit lockerem, breitem Pinselstrich in variierenden Grautönen hat der Maler hier Pfingstrosenblüten und ihr üppiges Blattwerk in reiner Tuschetechnik festgehalten. Nur die Blütenmitten sind mit zarten Tupfern in Gelb und Orange akzentuiert, wodurch sich ein reizvoller Kontrast zur sonst monochromen Bildsprache ergibt. Oben links ergänzt eine kalligrafische Gedichtzeile mit Signatur und zwei roten Künstlersiegeln die Komposition.

Diese Form der Tuschemalerei, bekannt als Suibokuga, steht in der japanischen und chinesisch geprägten Kunsttradition für Spontaneität und meisterliche Beherrschung des Pinsels, bei der mit wenigen Strichen maximale Ausdruckskraft erzielt wird. Die Pfingstrose selbst gilt als Symbol für Reichtum, Ehre und Frühlingserwachen. Der Bildträger ist auf Papier ausgeführt und stammt aus der Shôwa-Zeit, gerahmt von einer aufwendigen dunkelblauen Brokatbordüre mit Pfingstrosenmuster.

Wer sich für die reduzierte, kraftvolle Ästhetik ostasiatischer Tuschemalerei begeistert, findet in diesem Kakemono ein stimmiges und zugleich unaufdringliches Sammlerstück für die eigenen vier Wände.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.