Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Sayori Fische

Kakemono, Unikat, 196 x 53 cm
Artikelnummer: 6182

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 196 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kawashima Tomiji
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Unter einem überhängenden Bambuszweig gleiten zwei Sayori – schlanke Halbschnabelhechte mit charakteristisch spitzer, rötlicher Schnauze – knapp unter der Wasseroberfläche dahin, angedeutet durch feine, geschwungene Linien. Die zurückhaltende Kolorierung mit zartem Gelb an den Flossen setzt einen warmen Akzent gegen den kühlen, in Tusche gehaltenen Bambus.

Das auf Papier gemalte Kakemono trägt die Signatur und den Stempel von Kawashima Tomiji aus der Shôwa-Zeit. Sayori gelten in der japanischen Küche und Kunst gleichermaßen als Boten des Frühsommers, und ihre schlanke, elegante Form macht sie zu einem beliebten Motiv der Kachō-ga, der klassischen Vogel- und Naturmalerei.

Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Keramik gefertigt, ein feines Detail, das die sorgfältige Montierung unterstreicht. Mit seiner ruhigen Komposition aus Wasser, Pflanze und Tier eignet sich dieses Werk besonders für die Aufhängung während der warmen Jahreszeit und bereichert jede Sammlung japanischer Naturmalerei um ein stimmungsvolles, jahreszeitlich bezogenes Motiv.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.