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Schwertlilien

Kakemono, Unikat, 128 x 72 cm
Artikelnummer: 4405

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 128 cm
  • Breite 72 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei blaue Schwertlilien in unterschiedlichen Blaunuancen wiegen sich über schmalen, aufrecht stehenden Blättern, während eine Libelle mit ausgebreiteten Flügeln auf einem der Halme zu landen scheint. Die Farbgebung ist kräftig und klar, das Motiv typisch für die Sommermonate, in denen Iris-Darstellungen traditionell in der Tokonoma gezeigt werden. Rechts unten im Bildfeld ist ein kleines rotes Künstlersiegel zu erkennen.

Das Kakemono wurde in der Shôwa-Zeit (1926–1989) von Hand auf Seide gemalt, was der Darstellung eine besondere Leuchtkraft und Feinheit in den Farbverläufen verleiht. Die Kombination aus Iris und Libelle gehört zu den beliebten Sommermotiven der japanischen Malerei und symbolisiert zugleich Anmut und die Vergänglichkeit des Augenblicks.

Die Stableisten sind mit Enden aus Kunststoff versehen, der Bildträger besteht aus feiner Seide. Wer ein dekoratives, gut erhaltenes Rollbild mit einem heiteren, sommerlichen Motiv sucht, findet in diesem handgemalten Unikat ein stimmungsvolles Stück traditioneller japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.