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Sitzender Daruma unter großem Schriftzeichen

Kakemono, Unikat, 192 x 50 cm
Artikelnummer: 3455

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, kraftvollen Pinselstrichen ist hier Bodhidharma dargestellt, der in Japan auch als Daruma bekannte Mönch, der als erster Patriarch des Zen- beziehungsweise Chan-Buddhismus gilt. Der Überlieferung nach brachte er gegen Ende des 5. Jahrhunderts die Lehre von Indien nach China, wo sie sich zu einer der einflussreichsten spirituellen Strömungen Ostasiens entwickelte.

Über der sitzenden Figur mit ihrem markanten, in schwungvoller Kalligrafie ausgeführten Schriftzeichen entfaltet sich die für Zen-Bilder typische Reduktion auf das Wesentliche: kein überflüssiges Detail lenkt vom konzentrierten Blick und der meditativen Haltung des Dargestellten ab. Diese Bildsprache, bekannt als Zenga, soll weniger ein Porträt liefern als eine spirituelle Wesensschau vermitteln.

Das Kakemono wurde in der Heisei-Zeit von Hand auf Papier gemalt und mit hölzernen Jikusaki versehen. Signatur und rotes Siegel des Malers bezeugen die Ausführung als eigenständiges Unikat. Für Sammler von Zen-Kunst und buddhistischer Ikonografie ist dieses Rollbild eine ausdrucksstarke Ergänzung mit spürbarer meditativer Ruhe.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.