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Spatz auf einem Sakura-Zweig

Kakemono, Unikat, 192 x 53 cm
Artikelnummer: 6231

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Mori Kansai
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses wunderschöne Kakemono aus der Meiji-Periode zeigt einen kleinen Spatz, der auf einem blühenden Sakura-Zweig (Kirschbaum) sitzt, umgeben von zarten Kirschblüten und filigranem Blattwerk. Die detaillierte Darstellung der Blüten und des Vogels verleiht dem Bild eine besondere Lebendigkeit, während der knorrige Ast einen reizvollen Kontrast zur zarten Blütenpracht bildet. Die harmonische Komposition fängt die Vergänglichkeit und Schönheit des Frühlings in Japan perfekt ein.

Das Werk trägt den Stempel des renommierten Künstler Mori-Kansai (1814-1894 ). Der Jikusaki aus Knochen unterstreicht den traditionellen Charakter dieses Kunstwerks. Ein weiteres Highlight ist, dass das Kakemono in einer signierten Holzbox geliefert wird, die nicht nur zum Schutz dient, sondern auch ein wertvolles Sammlerstück darstellt.

Dieses Kakemono ist ein außergewöhnliches Beispiel für die Kunstfertigkeit der Meiji-Periode und ein besonderes Stück für Liebhaber und Sammler japanischer Kunst, die sowohl Ästhetik als auch Handwerkskunst zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.