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Spatz

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 5909

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hiroshi Utsumi
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen dicht belaubten, herbstlich gefärbten Zweigen eines kräftigen Baumstamms hat sich ein kleiner Spatz niedergelassen und blickt aufmerksam ins Bild. Die fein gezeichneten, orange- und rostfarbenen Blätter kontrastieren reizvoll mit dem in gedeckten Grau- und Brauntönen gehaltenen Stamm, sodass eine ruhige, herbstlich-warme Bildstimmung entsteht, die den kurzen Moment der Rast des kleinen Vogels einfängt.

Das Rollbild trägt Signatur und Siegel des Malers Hiroshi Utsumi und wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Seide gemalt. Die feine, naturalistische Ausführung von Gefieder und Blattwerk zeugt von der hohen Beobachtungsgabe des Künstlers.

Als stimmungsvolles Herbstmotiv eignet sich dieses Kakemono besonders für die Präsentation im Tokonoma während der kühleren Jahreszeit, überzeugt aber auch ganzjährig durch seine ruhige, naturverbundene Bildsprache. Für Sammler klassischer japanischer Vogelmalerei ist dieses handgemalte Unikat ein charmantes Detail für jede Sammlung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.