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Specht am Kirschbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 5871

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein kleiner Specht sitzt aufmerksam auf einem knorrigen Kirschbaumzweig, umgeben von zartrosa und weißen Blüten sowie jungen rötlichen Blättern – ein klassisches Motiv der japanischen Vogel-Blumen-Malerei (Kachōga), fein auf Seide ausgeführt. Der warme, goldbraune Ton der Seide lässt die Farben von Gefieder und Blüten besonders sanft hervortreten.

Die Komposition mit ihrem diagonal aufstrebenden Geäst und dem tiefer hängenden, dichter belaubten Zweig im unteren Bildbereich verleiht dem Werk eine natürliche Tiefe und Balance. Die feine Signatur am unteren Bildrand weist auf einen versierten Maler der Meiji-Zeit (1868–1912) hin, aus der dieses Kakemono stammt.

Dieses Kakemono kommt in einer signierten Holzbox (Tomobako), die dem Werk zusätzliche Authentizität verleiht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.