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Stehender Bodhidharma im orangefarbenen Gewand

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 3548

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit durchdringendem Blick und wallendem orangefarbenem Gewand ist hier Bodhidharma dargestellt, auch als Bodai-Daruma bekannt. Der Legende nach gilt er als erster Patriarch des Zen- beziehungsweise Chan-Buddhismus, der die Lehre gegen Ende des 5. Jahrhunderts von Indien nach China brachte und damit eine der einflussreichsten spirituellen Traditionen Ostasiens begründete.

Der markante Ohrring, die kräftigen Konturlinien und der wache, fast strenge Gesichtsausdruck folgen der klassischen ikonografischen Darstellung dieser Figur, die in der japanischen Malerei häufig als Sinnbild für Willensstärke und Meditation dient. Gemalt auf Seide, entstand das Werk in der Shôwa-Zeit (1926–1989).

Der Jikusaki aus Knochen verleiht der klassischen Montierung eine edle Note. Ein bedeutungsvolles Kakemono für alle, die sich für buddhistische Ikonografie und die spirituelle Dimension japanischer Malerei interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.