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Teemeister

Kakemono, Unikat, 150 x 60 cm
Artikelnummer: 4243

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 150 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit feinem Pinsel und in warmen Ocker- und Brauntönen hat der Maler zwei betagte Gestalten festgehalten, die sich über einen Stein beugen, an dem offenbar Wasser erhitzt oder Tee zubereitet wird – eine Szene, die an die überlieferten Bilder taoistischer Weiser und Einsiedler erinnert.

Die Gewänder sind mit ruhigen, fließenden Linien ausgeführt, während die Gesichtszüge der beiden Figuren mit auffallender Sorgfalt individualisiert wurden: der eine hochgewachsen mit langem weißem Bart, der andere gebeugt und konzentriert bei der Arbeit. Eine kalligraphische Beischrift links oben ergänzt die Szene. Gemalt in der Meiji-Zeit auf Papier, besitzt die Rolle Jikusaki-Enden aus Holz.

Darstellungen von Teezeremonien und gelehrten Einsiedlern gehören zu den beliebtesten Motiven der japanischen Rollbildmalerei, da sie Ruhe, Muße und geistige Klarheit ausstrahlen. Dieses Kakemono bringt diese kontemplative Stimmung unmittelbar in den heimischen Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.