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Vögel im herbstlichen Ahorn

Kakemono, Unikat, mit Box, 205 x 61 cm
Artikelnummer: 6449

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 205 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen den schlanken Ästen eines mächtigen Ahornbaums entfaltet sich eine stille Szene spätherbstlicher Schönheit. Die farblich nuancierten Blätter – in Tönen von warmem Rot, dunklem Grün und goldener Ocker – umrahmen mehrere kleine Meisen, die aufmerksam und doch gelassen auf den Zweigen sitzen. Die Komposition lebt von der Eleganz der feinen Linienführung: Der Baumstamm wirkt monumental und dennoch weich modelliert, während die lebhaften Farbakzente des Laubes die zarten Körper der Vögel hervorheben. Das dezente, helle Hintergrundfeld verstärkt die Tiefe der Szene, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Imai Keiju gelingt es, die Atmosphäre eines ruhigen Herbsttages einzufangen – ein Moment, in dem das Licht sanft durch die letzten Blätter fällt und die Natur in einer Mischung aus Vergehen und Leuchten erscheint. Die Vögel, mal sicher sitzend, mal neugierig blickend, verleihen dem Bild eine stille Erzählung über Wachsamkeit und Harmonie zwischen Tier und Jahreszeit. Besonders eindrucksvoll ist die gelungene Balance zwischen detailreicher Beobachtung und einer fast poetischen Reduktion, die dem Werk eine elegante Leichtigkeit verleiht.

Gemalt auf Seide und mit Jikusaki aus Knochen versehen, stammt dieses Kakemono aus der Shōwa-Zeit. Signatur und Stempel sind von Imai Keiju. Ein fein ausgeführtes Beispiel klassischer Nihonga-Malerei, das die herbstliche Stimmung in all ihrer Farbigkeit und Ruhe überzeugend festhält.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.