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Vogel am Ahornzweig

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 40 cm
Artikelnummer: 5965

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Suma Natsugo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein kleiner Vogel mit blau schimmerndem Gefieder sitzt auf einem sich schlängelnden Ahornzweig, dessen Blätter in Rot- und Orangetönen den Herbst ankündigen – ein Motiv voller Leichtigkeit, das die japanische Vogel-und-Blumen-Malerei (Kachō-ga) in ihrer feinsten Ausprägung zeigt. Die Farbgebung ist zart abgestuft, vom kräftigen Blau des Rückens bis zum warmen Rostrot der Brust, während die filigran gemalten Blätter in unterschiedlicher Reife am Zweig hängen und der Komposition natürliche Bewegung verleihen.

Das Gemälde ist auf Seide ausgeführt und trägt Signatur und Stempel des Malers Suma Natsugo. Es entstand in der Shôwa-Zeit, als sich viele Künstler bewusst wieder klassischen Themen der Naturmalerei zuwandten. Die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Kunststoff ab.

Inklusive einer signierten Holzbox (Tomobako) wird dieses stimmungsvolle Kakemono geliefert – ein Stück, das mit seiner ruhigen, jahreszeitlich anmutenden Szenerie sowohl im traditionellen Tokonoma als auch als dekoratives Element in einem hellen, modernen Raum zur Geltung kommt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.