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Vogel auf herbstlichem Ahornzweig

Kakemono, Unikat, mit Box, 194 x 47 cm
Artikelnummer: 5596

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yasuyama Tachiwaki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein kleiner blaugrauer Vogel mit orangefarbener Brust sitzt auf einem moosbewachsenen, knorrigen Ast, über dem sich leuchtend rote Ahornblätter ausbreiten. Am unteren Bildrand ergänzen ein von Tusche umspieltes Felsstück sowie blühende weiße Kamelien die herbstliche Komposition und geben ihr zusätzliche Tiefe.

Die kräftigen Rottöne des Laubs stehen im reizvollen Kontrast zu den zurückhaltenden Blau- und Brauntönen des Vogels und des Astes, während der Goldgrund des Papiers dem gesamten Bild eine festliche, warme Ausstrahlung verleiht. Das Gemälde trägt die Signatur von Yasuyama Tachiwaki.

Dieses Kakemono kommt in einer eigens dafür angefertigten, signierten Holzbox und ist auf Seide gemalt, mit Rollstäben aus Knochen und montiert in edlem Goldbrokat mit floralem Muster. Ein feines, in seiner Farbgebung besonders lebendiges Unikat aus der Shôwa-Zeit für Liebhaber japanischer Vogel-und-Blumen-Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.