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Wandernder Mönch mit Reisstrohhut unter der Kiefer

Kakemono, Unikat, 173 x 45 cm
Artikelnummer: 4376

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 173 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Unter einer weit ausladenden Kiefer und neben einem massiven, dunkel getuschten Felsen steht ein wandernder Mönch mit breitem Reisstrohhut, in der einen Hand einen goldverzierten Klosterstab, in der anderen eine Gebetskette haltend. Sein Gewand aus dunklem Grün und leuchtendem Weiß hebt sich klar vor dem hellen Hintergrund ab.

Solche Darstellungen wandernder Mönche verweisen auf die buddhistische Praxis der Pilgerschaft und stehen sinnbildlich für spirituelle Suche, Demut und die Loslösung von weltlichen Bindungen. Die Kombination aus immergrüner Kiefer und beständigem Fels unterstreicht zusätzlich die Themen von Ausdauer und innerer Festigkeit.

Das Rollbild wurde in der Shôwa-Zeit in feiner Farb- und Tuschemalerei auf Papier geschaffen und ist mit einer Fassung aus Holz versehen. Die klare, ruhige Bildkomposition und die sorgfältig ausgeführten Details machen dieses Kakemono zu einem stimmungsvollen Motiv für Liebhaber buddhistisch inspirierter japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.