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Waschbär im Herbstgras

Kakemono, Unikat, 190 x 38 cm
Artikelnummer: 5499

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit feinem, fast schraffiertem Pinselstrich ist das Fell eines kleinen Waschbären wiedergegeben, der sich am Rand hoher Grashalme aufrichtet und den Kopf neugierig nach oben streckt. Die Technik der Handmalerei zeigt sich in den unzähligen kurzen Strichen, aus denen das struppige Fell Zug um Zug entsteht.

Um das Tier herum entfaltet sich eine zurückhaltende Komposition aus Süßgräsern und kleinen weißen Blüten, während der überwiegende Teil der Bildfläche bewusst leer bleibt. Diese Konzentration auf ein einzelnes, lebendig beobachtetes Motiv vor stillem Hintergrund ist typisch für die Tier- und Pflanzenmalerei der Meiji-Zeit, aus der dieses Rollbild stammt.

Der Bildträger aus Papier ist mit Rollstäben aus Holz versehen und in changierendem, graublauem Seidenstoff gefasst, der dem Kakemono einen ruhigen, edlen Rahmen gibt. Als handgemaltes Unikat eines unbekannten japanischen Malers vereint das Werk feine Beobachtungsgabe mit der stillen Eleganz klassischer Rollbildmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.