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Waschbär im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 4085

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zusammengekauert und mit wachem Blick sitzt hier ein kleiner Marderhund – in Japan „Tanuki“ genannt und hierzulande oft als Waschbär bezeichnet – unter einem überhängenden Zweig blühenden Buschklees. Über ihm schwebt eine zarte Mondsichel, in weichen Tuschetönen gemalt, die der ganzen Szene eine ruhige, herbstliche Nachtstimmung verleiht. Das dichte, plüschige Fell des Tieres ist mit feinen Pinselstrichen und sanften Schattierungen meisterhaft herausgearbeitet.

Der Tanuki gilt in der japanischen Volkskultur als schlaues, gewitztes Wesen und wird gerne mit Wohlstand und Glück in Verbindung gebracht, während der Buschklee (Hagi) klassisch für den Herbst steht. Diese Kombination aus Tier- und Pflanzenmotiv war bei Malern der Kachô-ga-Tradition besonders beliebt. Entstanden auf Seide in der Shôwa-Zeit, ist das Werk von einer hellblau-grauen Bordüre eingefasst und auf eine Holzstange montiert.

Mit seiner charmanten Motivwahl und der stimmungsvollen Nachtszenerie ist dieses Kakemono ein besonders liebevolles Sammlerstück für Freunde japanischer Tiermalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.