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Wasserfall in Reduktion

Kakemono, Unikat, 210 x 47 cm
Artikelnummer: 6331

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Ikeda Keisen von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses außergewöhnliche Kakemono aus der Meiji-Zeit besticht durch seine radikale Reduktion und eindrucksvolle Klarheit. In wenigen, kräftigen Pinselzügen entfaltet sich die Darstellung eines Wasserfalls, der sich wie in einem einzigen Atemzug über das Papier ergießt. Die minimalistische Ausführung lenkt den Blick des Betrachters auf das Wesentliche und macht die Leere der Fläche zu einem integralen Bestandteil der Komposition.

Das Werk trägt den Stempel von Ikeda Keisen, der für seine feinsinnige und zugleich moderne Auffassung traditioneller Themen bekannt war. Gemalt auf Papier und ergänzt durch Jikusaki aus Knochen, vereint dieses Stück handwerkliche Qualität mit künstlerischer Kühnheit. Auch die Kalligraphie fügt sich harmonisch in die Bildfläche ein und verleiht dem Werk eine zusätzliche literarische Dimension.

Dieses Kakemono ist nicht nur ein dekoratives Kunstobjekt, sondern zugleich ein Spiegel der japanischen Ästhetik, in der Reduktion und Stille ebenso bedeutend sind wie Detail und Bewegung. Es ist ein Werk für Sammler und Liebhaber, die die meditative Kraft des Unvollendeten und die poetische Sprache der Leere zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.