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Weinranken mit Streifenhörnchen

Kakemono, Unikat, 192 x 49 cm
Artikelnummer: 6339

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Sano Mitsuho
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein spielerischer Moment der Natur wird in diesem Werk aus der Showa-Zeit eingefangen: Leuchtend blaue Trauben hängen schwer zwischen großflächigen, herbstlich gefärbten Blättern, während ein Streifenhörnchen aufmerksam die Szene belebt. Die kräftigen Farbakzente der Früchte kontrastieren eindrucksvoll mit den erdigen Tönen der Blätter und schaffen so eine ausgewogene, zugleich dynamische Komposition.

Die Hängerolle ist auf feiner Seide gemalt und trägt die Signatur sowie den Stempel von Sano Mitsuho. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung aus detailgetreuer Tierdarstellung und expressiver Pinselführung in den Blättern. Jikusaki aus Plastik vervollständigen die Rolle und verweisen auf die Entstehungszeit im 20. Jahrhundert, in der traditionelle Kunst auch moderne Materialien aufgriff.

Dieses Werk verbindet die Freude an der Naturbeobachtung mit einer kunstvollen Bildgestaltung, die Ruhe und Lebendigkeit zugleich vermittelt. Es ist ein außergewöhnliches Beispiel für japanische Malerei der Showa-Zeit und spricht sowohl Sammler als auch Liebhaber harmonischer Naturmotive an.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.