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Zen-Mönch

Kakemono, Unikat, mit Box, 194 x 54 cm
Artikelnummer: 5945

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit geflochtenem Strohhut, Wanderstab und einer Bettelschale in der Hand steht ein wandernder Mönch im Zentrum dieses Kakemono – barfuß, in schlichte dunkle Gewänder gehüllt, den Blick nachdenklich zur Seite gerichtet.

Die Malerei verbindet feine Linienführung im Gesicht mit flächigen, satten Farbtönen in Gewand und Hut, ein Kontrast, der die asketische Lebensweise des Dargestellten unterstreicht. Solche Wandermönche, die auf ihren Pilgerreisen von Almosen lebten, waren ein beliebtes Motiv der buddhistisch geprägten Malerei Japans.

Das auf Seide gemalte Bildnis stammt aus der Shôwa-Zeit und wird inklusive Holzbox geliefert. Es eignet sich als kontemplativer Blickfang für alle, die sich für die spirituelle Bildwelt des japanischen Zen-Buddhismus interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.