Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Blühende Kirschzweige am Felsen

Kakemono, Unikat, 175 x 44 cm
Artikelnummer: 6275

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses exquisite japanische Kakemono aus der Meiji-Zeit ist eine meisterhafte Darstellung von Natur und Vergänglichkeit – zwei zentrale Themen der traditionellen japanischen Kunst. Das Rollbild zeigt einen blühenden Kirschzweig, der sich elegant über einen moosbewachsenen Felsen neigt.

Die detailreiche Ausführung auf feiner Seide bringt die zarten Blüten in harmonischen Rosatönen zur Geltung, während der Felsen mit seinen leuchtenden, grünlich-blauen Moosakzenten einen reizvollen Kontrast bildet. Die Kombination aus natürlicher Leichtigkeit und erdiger Stabilität spiegelt die Philosophie der japanischen Ästhetik wider – ein Bild, das Ruhe und Beständigkeit ausstrahlt.

Eingerahmt in eine stilvolle Montierung mit Jikusaki aus Knochen, verkörpert dieses handgemalte Unikat die hohe Kunstfertigkeit japanischer Malerei. Ein faszinierendes Sammlerstück, das jedem Raum eine Atmosphäre von Anmut und Harmonie verleiht

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.