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Krähe auf einem Persimon-Zweig

Kakemono, Unikat, 210 x 56 cm
Artikelnummer: 6046

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ito Yanagiso
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit lebhaften Farben und beeindruckender Dynamik fängt dieses Kunstwerk aus der Meiji-Periode eine Krähe ein, die neugierig auf einem Persimon-Zweig sitzt. Die kräftig roten Früchte setzen einen lebhaften Akzent in der sonst sanften, harmonischen Komposition und heben sich eindrucksvoll vom dunklen Schatten der Krähe und den dezenten Schattierungen der Blätter ab. Diese sorgfältige Balance zwischen Licht und Dunkelheit, Bewegung und Stille, verleiht dem Bild eine besondere Ausdruckskraft.

Das auf Seide gemalte Werk trägt den Stempel des Künstlers Ito Yanagiso. Ein Jikusaki aus Knochen vervollständigt das traditionelle Erscheinungsbild und hebt die besondere Wertigkeit dieses Stücks hervor. Durch die Kombination von Naturmotiven und der detailreichen Darstellung der Krähe wird das Kunstwerk zu einem zeitlosen Ausdruck japanischer Ästhetik und symbolischer Tiefe.

Ein solches Kakemono ist ein außergewöhnliches Stück für Sammler und Liebhaber japanischer Kunst, das jeden Raum mit seiner lebendigen und zugleich ruhigen Ausstrahlung bereichert.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.