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Lotus

Kakemono, Unikat, 200 x 50 cm
Artikelnummer: 4752

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen breiten, nass in nass gesetzten Tuschestrichen bringt dieses Kakemono die charakteristische Form eines Lotusblattes und seiner Samenkapsel auf das Papier – eine Technik, die höchste Beherrschung des Pinsels voraussetzt, da jeder Strich sitzen muss und kaum Korrekturen zulässt. Zwischen hellen und dunklen Tuschetönen entsteht so ein Blatt von großer räumlicher Tiefe.

Der Lotus gilt in der japanischen wie auch der buddhistischen Bildsprache als Symbol der Reinheit, da er unberührt aus trübem Wasser emporwächst und dennoch makellos erblüht. Feine, fast skizzenhaft gesetzte Halme und Schilfgräser umspielen die Komposition und verleihen ihr trotz der Reduktion auf wenige Formen eine spürbare Leichtigkeit und Bewegung, die den weiten leeren Bildraum lebendig wirken lässt.

Das Rollbild stammt aus der Meiji-Zeit, ist auf Papier ausgeführt und mit einem hölzernen Jikusaki versehen. Am unteren Bildrand finden sich Signatur und rotes Siegel des Künstlers. Ein reduziertes, meditatives Werk der klassischen Tuschemalerei, das sich hervorragend für einen ruhigen, kontemplativen Wohn- oder Arbeitsraum eignet und dort einen fernöstlichen Akzent setzt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.