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Spatzen am Vogelbeerbaum

Kakemono, Unikat, 190 x 55 cm
Artikelnummer: 5601

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei kleine Spatzen mit rostrotem Kopfgefieder tummeln sich an den Zweigen eines Vogelbeerbaums, dessen gefiederte Blätter sich herbstlich rötlich verfärbt haben. Während der eine Vogel im Flug innehält, pickt der andere aufmerksam an den leuchtend roten Beerentrauben, die dicht gebündelt von den Zweigen hängen.

Der warme Goldton des Bildgrunds lässt die roten Beeren und das rostbraune Gefieder der Vögel besonders kräftig hervortreten und verleiht der Szene eine heitere, herbstliche Stimmung. Vogelbeeren und Spatzen zählen zu den klassischen Motiven der japanischen Vogel-und-Blumen-Malerei und stehen für die Fülle der Erntezeit.

Gemalt auf Seide und in changierendem, goldfarbenem Stoff mit floralem Rankenmuster montiert, mit Rollstäben aus Kunststoff, stammt dieses Kakemono aus der Shôwa-Zeit. Signatur und Siegel des Malers finden sich am unteren linken Bildrand dieses fein gemalten Unikats.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.