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Spiel der Flusskrebse

Kakemono, Unikat, 182 x 51 cm
Artikelnummer: 6274

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 182 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ekitō

350,00 €

Artikelbeschreibung

Dieses feinsinnige japanische Kakemono aus der Showa-Zeit vereint Naturbeobachtung und künstlerische Eleganz. Die meisterhafte Handarbeit zeigt eine ruhige Landschaft, in der eine anmutige Weidenranke ihre Zweige über drei lebendige Flusskrebse senkt. Die subtile Farbgestaltung auf Seide fängt das Spiel von Licht und Schatten ein und verleiht dem Motiv eine sanfte, fast poetische Atmosphäre.

Die filigranen Details, vom feuchten Gras bis zu den akzentuierten Scheren der Krebse, verdeutlichen die harmonische Verbindung von Bewegung und Stille – ein klassisches Motiv der japanischen Kunst, das für Vergänglichkeit und die Schönheit des Augenblicks steht.

Das Rollbild ist mit einem Jikusaki aus Knochen veredelt und überzeugt durch seine stimmige Rahmung in sanften, natürlichen Tönen. Dieses einzigartige Unikat eignet sich sowohl für Sammler als auch für Liebhaber traditioneller japanischer Ästhetik, die die ruhige Schönheit und handwerkliche Perfektion eines echten Nihonga-Gemäldes zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.