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Weintrauben

Kakemono, Unikat, 120 x 42 cm
Artikelnummer: 4377

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Schwer hängende Rispen aus Weintrauben ranken sich in diesem Rollbild über eine breite Fläche Papier, begleitet von großen, gezackten Blättern und geschwungenen Ranken, die sich am unteren Bildrand kunstvoll einrollen. Die reine Tuschemalerei erzeugt durch unterschiedliche Verdünnungsgrade ein reizvolles Spiel aus hellen und dunklen Flächen.

Der Weinstock gehört zu den in Japan seit dem Mittelalter geschätzten Motiven der Literatenmalerei und steht für Fülle, Fruchtbarkeit und eine gewisse Freude am Überfluss der Natur. Die spontane, kalligrafisch anmutende Pinselführung erlaubt es, mit wenigen Strichen sowohl das feste Blattwerk als auch die weichen, runden Trauben überzeugend darzustellen.

Dieses auf Papier ausgeführte Werk stammt aus der Shôwa-Zeit und trägt die Signatur sowie das rote Siegel des Malers am unteren Bildrand. Die reduzierte, elegante Bildsprache macht dieses Kakemono zu einem eleganten und zugleich unaufdringlichen Schmuckstück für Liebhaber klassischer japanischer Pflanzenmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.