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Künstler

Tanaka Hakuin

Tanaka Hakuin (田中柏陰) war ein japanischer Maler. Er ist nicht mit dem Zen-Meister Hakuin Ekaku zu verwechseln.
Kakemono von Tanaka Hakuin: japanische Aubergine, in Tusche und Farbe gemalt.
Japanische Aubergine – Kakemono von Tanaka Hakuin (田中柏陰) (Ausschnitt)
Auf den Punkt gebracht
Tanaka Hakuin (田中柏陰) war ein japanischer Maler, dessen überlieferte Arbeiten Rollbilder mit Pflanzen- und Naturmotiven sind. Der Künstlername 柏陰 wird Hakuin gelesen und ist nicht zu verwechseln mit dem Zen-Meister Hakuin Ekaku (白隠慧鶴, 1686–1769), dessen Name mit anderen Schriftzeichen geschrieben wird. Hakuins Motive stammen aus dem Bereich der Pflanzenmalerei, in der ein einzelner Gegenstand ohne landschaftliches Beiwerk das Bildfeld einnimmt.

Tanaka Hakuin (田中柏陰): Pflanzenmalerei auf dem Rollbild

Tanaka Hakuin (田中柏陰) war ein japanischer Maler. Seine überlieferten Arbeiten sind Rollbilder mit Pflanzen- und Naturmotiven, in denen ein einzelner Gegenstand das Bildfeld einnimmt.

Nicht zu verwechseln mit Hakuin Ekaku

Der Name führt regelmäßig in die Irre. Hakuin Ekaku (白隠慧鶴, 1686–1769) war der bedeutendste Zen-Meister der Edo-Zeit und als Maler von Zenga weltberühmt; mit Tanaka Hakuin hat er nichts zu tun. Die Schriftzeichen unterscheiden sich deutlich: 柏陰 gegenüber 白隠. Wer eine Signatur prüft, sollte diesen Unterschied kennen, weil beide Namen in Umschrift identisch erscheinen.

Die Aubergine als Bildmotiv

Die japanische Aubergine ist ein Motiv mit besonderem Rang. Sie gehört zu den drei Glücksdingen des ersten Traums im neuen Jahr – nach der Redensart bringt es Glück, in der Neujahrsnacht vom Fuji, von einem Falken oder von einer Aubergine zu träumen. Aus dieser Verbindung erklärt sich, warum ein so alltäglicher Gegenstand als Neujahrsbild taugt.

Malerisch ist die Aufgabe reizvoll: Die glatte, tief violette Haut verlangt eine gleichmäßige Farbfläche, während der Kelch mit seinen Spitzen und der Stiel eine ganz andere Behandlung brauchen. Der Reiz solcher Bilder liegt in dieser Konzentration – ein Gegenstand, kein Beiwerk, viel leerer Grund. Sie hängen in den ersten Wochen des Jahres im Tokonoma.